Das hängt an drei Zahlen: der Miete im Verhältnis zur ortsüblichen Vergleichsmiete, dem Instandhaltungs- und Sanierungsbedarf der nächsten Jahre und dem Preis, den die Wohnung heute am Markt erzielen würde. Solange die Nettomietrendite nach Kosten über dem liegt, was eine andere Anlage bringt, trägt das Halten.
Zwei Entwicklungen drücken diese Rechnung seit 2023: Vermieter tragen je nach energetischem Zustand des Gebäudes einen Teil der CO2-Kosten, und das Gebäudemodernisierungsgesetz knüpft Fristen an bestimmte Bauteile. Beides trifft ältere, unsanierte Objekte am härtesten - also genau die, deren Miete oft seit Jahren unter dem Mietspiegel liegt.